Chörten finden wir neben Stupas und Pagoden insbesondere in Bhutan als eigenständige Bauform innerhalb der Sakralarchitektur. Bei den aus Ton und mit Porzellanengobe überzogenen Plastiken denkt man zunächst an kleine Architekturmodelle, in ihrer Ausgestaltung nehmen sie sich aber die Freiheit, den großen Vorbildern nicht im Detail entsprechen zu müssen. Die differenzierte Dachgestaltung sowie die Abdrücke von nischenähnlichen Mustern wirken spielerisch und erfüllen jedes einzelne Objekt mit eigenem Leben.
Dr. Hildegard Heitger-Benke